Interreligiöse Freundschaften

Gute Freunde begleiten einen Menschen durch das ganze Leben. Mit den besten Freunden geht man gemeinsam durch dick und dünn. In einer bunten und pluralistischen Gesellschaft - wie sie in Deutschland vorzufinden ist - entstehen auch interreligiöse Freundschaften, die Einblicke in andere Religionen und Kulturen erlauben. Interkonfessionelle Freundschaften bieten nicht nur die Möglichkeit, gemeinsam unterschiedliche religiöse Feste zu feiern, man erfährt auch mehr über die eigene Religion, weil man als Expertin und Experte immer wieder spezielle Fragen im Freundeskreis beantworten muss. Trotz der Bereicherung werden interreligiöse Freundschaften nicht von allen Menschen positiv bewertet und teilweise sogar verboten, allerdings ohne nachvollziehbaren Grund.

Darf ich als Muslim/in denn nun mit Christen, Juden und Atheisten befreundet sein? Warum und für wen soll das ein Problem sein? Brauchen Freundschaften eine verbindende Religion? Semra Kızılkaya hat uns im Video von ihrem bunten Freundeskreis erzählt und macht klar, warum nicht-muslimische Freunde eine Bereicherung sind.

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Wenn ich auf der Straße laufe mit meiner Freundin, die eben sichtbar nicht muslimisch ist, dann lachen mir manchmal Omis oder Opis zu, was total sympathisch und nett ist.

Semra Kızılkaya

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Für 69% aller 14-25-Jährigen in Deutschland sind Freunde das Wichtigste im Leben

Bis ins 17 Jh. wurde 'Freundschaft' und 'Verwandtschaft' synonym gebraucht

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34% aller Menschen in Deutschland hatten bereits beste FreundInnen des anderen Geschlechts

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